Vollmond, warum wir jetzt so sensibel sind. | Spirit News von Linda Giese

Vollmond, warum wir jetzt so sensibel sind.

<em>Article bearbeiten</em>: Vollmond, warum wir jetzt so sensibel sind. - Linda Giese Homepage | www.linda-giese.de

Vollmond
Das Highlight jeden Monats

 
 
Jeder Mondzyklus beginnt mit dem letzten Neumond zwei Wochen davor.
Die Zeit des Vollmondes ist die Endphase des zunehmenden Mondes: Sonne und Mond stehen sich jetzt von der Erde aus betrachtet genau gegenüber und zwar im größtmöglichen Abstand von 180 Grad. 
Der Mond ist seit dem letzten Neumond  täglich gewachsen und zeigt uns jetzt seine vollkommene Größe und Schönheit.
Dieses Strahlen hat der Mond der Sonne zu verdanken, denn er hat in sich selbst keine Lichtquellen.
Davon hat die Sonne allerdings unbändig viele und kann im Grunde  genommen gar nichts anderes als zu strahlen.
Und wenn alle vier Wochen der Mond der Sonne gegenübersteht, betrachten wir Menschen dieses Spektakel auf der Erde genau in der Mitte zwischen diesen beiden Himmelskörpern.
 
 

Von der Erde aus betrachtet hat der Mond dann seine größte Entfernung zur Sonne. 
Und in diesem Spannungsfeld erleben wir Menschen dieses Spektakel quasi im Brennpunkt dieser beiden Himmelskörper.
Dieses Spannungsfeld  kommt, astrologisch betrachtet, dadurch zustande, dass bei Vollmond die Sonne im gegenüberliegenden Zeichen des Mondes steht.
Beide bilden damit zwei Seiten einer Medaille, denn sie ergänzen sich zu einem gemeinsamen Nenner.
Das klingt meistens leichter als getan. Denn solange wir Menschen dazu neigen, uns nur mit einer Seite der Medaille zu identifizieren und die andere Seite abzulehnen, finden die beiden sich ergänzenden Qualitäten nicht zusammen.
Deshalb geht es bei jedem Vollmond auch darum, die auftretende Spannung dafür zu nutzen, ein Gleichgewicht zwischen diesen Gegensätzen herzustellen.
Im besten Falle erleben wir, dass sie sich sogar harmonisch miteinander verbinden.
 
 
 

Was bei Neumond als kleiner Samen für die neue Runde in die Erde eingepflanzt wurde und wir, symbolisch gesehen, in uns eingeatmet haben, damit es in uns und unserem Leben wachsen kann, zeigt jetzt bei Vollmond, was sich daraus entwickelt hat.
Das geschieht, wiederum symbolisch gesehen, indem wir es dann ausatmen und zum ersten Mal richtig anschauen können.
Ein bisschen vergleichbar mit einer Geburt.
Erst wenn das Kind geboren wurde, wissen wir, wie es aussieht. So ist es auch mit unseren Neumond-Samen, die sich jetzt, in Form von Lebensthemen, Lebenssituationen und Erfahrungen, zeigen.
 
 
 

Alle aufkommenden Fragen, Themen, Herausforderungen, Konflikte oder Überreaktionen fühlen wir bei Vollmond viel intensiver als sonst, denn es offenbart sich jetzt die gesamte  Gefühlsskala  unserer Empfindungen.
Zu keiner anderen Zeit im Monat sind wir uns selbst gefühlsmäßig so nahe und spüren genau, was uns stört oder was uns stärkt und nährt.
Nutzen wir dieses Vollmond-Geschenk ganz gezielt zu dieser Bewusstwerdung!
Bei all diesen Turbulenzen herrscht jetzt trotzdem eine Zeit der Klarheit, der Sichtbarkeit und der Eindeutigkeit.
Die Sonne beleuchtet unbestechlich, was sonst verborgen ist, sie strahlt das Unbewusste rigoros an und macht es sichtbar, also bewusst.
Der Volksmund nennt das „Die Sonne bringt es an den Tag!“ Und bei Vollmond wissen wir, dass es sogar auch noch während der Nacht geschieht!

Nachdem wir dann unmissverständlich sehen und vor allem auch spüren, was seit dem letzten Neumond herangereift ist, tun wir sehr gut daran, uns all das Offenbarte genau anzuschauen.
Es gibt jetzt viel zu tun. Da kann es auch schon mal vorkommen, dass wir nicht mit jedem Ergebnis zufrieden sind, vielleicht sogar enttäuscht und das Offenbarte ablehnen.  

Zum Glück schenkt uns die Anspannung der Vollmondzeit so viel angesammelte Energie, dass wir vieles leichter anpacken können als sonst.
Und das ist oftmals auch nötig:
Denn Blockadenlösungen und  Integration der bisherigen Erfahrungen gelingen jetzt leichter als sonst.
Wir müssen nicht mehr lange herumsuchen, was uns noch im Weg steht oder wo es sonst noch klemmt: Es ist alles vollkommen offensichtlich und vom klaren Licht der Sonne eindeutig beleuchtet.
Wir sehen klipp und klar, wo wir gerade stehen und wie weit wir gekommen sind.
Wie von selbst offenbaren sich die Wünsche, Gefühle und Themen, die wir in unser Leben eingepflanzt hatten.

Das Ungünstigste, was wir in der Vollmondzeit tun sollten, ist, das zu verdrängen und abzulehnen, was sich jetzt zeigt. 
Das wäre eine verpasste Chance und wir müssten wieder vier Wochen lang warten, bis wir dazu die nächste Gelegenheit hätten. 
Also: anpacken, auflösen, befreien und mit dem Erreichten unser Leben bereichern und optimieren. Das ist der ultimative Wachstumsbonus der Vollmondzeit!

Die offenbarten Resultate können durchaus auch Früchte lang zurück liegender Neumonde sein, denn jede Frucht braucht ihre ganz eigene Entwicklungs- und Reifezeit.
Je mehr wir das Offenbarte mit offenem Herzen annehmen, umso selbstverständlicher wird es Teil in unserem Leben.
Deshalb ist der Zeitpunkt des Vollmonds unbestritten der Höhepunkt und somit das Highlight jeden Monats.  
 
 
 

Durch die extreme Spannung von Sonne und Mond in ihrer Gegenüberstellung entsteht  ein emotionaler Spannungsbogen, der oftmals den Ausschlag dafür gibt, dass es bei Vollmond zu vielen Überreaktionen kommen kann.
Dabei ist Kontrolle zwecklos, denn die beiden Urkräfte  - Sonne und Mond - führen Regie und folgen beide ihrem natürlichen instinktsicheren Rhythmus.
Dann haben verstandesmäßige Kontrollmechanismen keine Chancen mehr!

Wenn wir uns daran erinnern, dass unser Gehirn selbst aus circa 90 Prozent Wasser besteht (Mond entspricht dem Wasser) und die Sonne bei Vollmond dieses Wasser magnetisch festhält  – wen wundert es dann noch, dass wir bei Vollmond unkontrollierter reagieren oder überreagieren, dass  viele Babys einfach auf die Welt kommen (oftmals früher als zum errechneten Zeitpunkt) und dass auch mehr kriminelle Taten begangen werden als sonst?
Das wissen sowohl Hebammen als auch Polizeiwachen.
Und Astromediziner warnen in dieser Zeit vor nicht unbedingt notwendigen Eingriffen.

Deshalb leiden viele Menschen schon die Woche vor dem exakten Vollmond unter Schlafstörungen, ihre Nerven liegen eher blank und die Gefühle werden viel unverblümter gezeigt, und zwar von … bis… 
Auch wer körperlich einiges anpacken will, kann die frei werdenden Energien der Vollmondzeit dazu nutzen, in viel kürzerer Zeit viel mehr zu erledigen als sonst.

Wundert es uns dann, wenn auch für die Liebe bei Vollmond viel mehr Energien und Leidenschaften freigesetzt werden und einfach nur gelebt und geliebt werden wollen?
Und zwar körperlich UND seelisch zugleich?
Die Anziehungskraft beider Liebespartner ist jetzt  einfach unwiderstehlich, magisch und magnetisch.
Und die prickelnde Spannung zwischen beiden verspricht eine atemberaubende Begegnung, ein Feuerwerk der Gefühle und ein Ausleben tiefster Emotionen und Genüsse. 
In jeder Vollmondnacht überschüttet der volle Mond die Liebenden mit dem vollen Programm seiner explosiven Gefühlsskala.
 
 
 
Vollmond-Ritual

Schließe deine Augen und atme ein paar Mal ganz tief ein und aus.
Spüre, wie du dabei immer entspannter wirst.
Visualisiere ein schönes, großes Tor, das zu einem wundervollen Garten dahinter gehört.
Gehe durch das Tor und betrete diesen Garten.
Gehe dort ein bisschen spazieren und schaue dich um.
Alles, was hier wächst, hast du an irgendeinem zurückliegenden Neumond als Samen in den Boden gepflanzt.
Und inzwischen kannst du schon die eine oder andere Pflanze erkennen.
Achte darauf, welche Pflanzen deine Aufmerksamkeit besonders auf sich zieht.
Gehe hin und schaue sie dir ganz genau an.
Sie sind aus deinen Herzenswünschen entstanden, die du bei Neumond in den Boden gesät hast.
Jetzt haben sie ein Gesicht bekommen.
Und während du sie auch intuitiv wahrnimmst und spürst, lassen sie dich wissen, für welchen deiner Herzenswünsche sie stehen.
Der kann sich auf eine bestimmte Lebenssituation, auf bestimmte Lebensthemen, Erfahrungen oder auf bestimmte Menschen beziehen.
Nimm dir Zeit und widme dich diesen Themen jetzt ganz genau.
Stelle dir dabei diese  Fragen:
Wo stehe ich jetzt bei diesem Thema?
Wo bin ich schon  angekommen?
Wohin möchte ich mich noch weiter entwickeln?
Steht  meinem neuen Vorhaben noch etwas im Weg?
Oder bin ich es selber?
Lasse dich intuitiv auf diese Fragen ein und nimm wahr, welche Gefühle und andere Impulse du jetzt bei dir spürst.
Alles, was sich inzwischen etwas anders entwickelt hat als du dir damals bei Neumond vorgenommen hattest, lässt du jetzt bewusst los.
Alles, was jetzt nicht mehr zu dir gehört, ebenso.
Das spürst du jetzt ganz genau.
Nimm dir vor, dich auf die Themen und gewünschten Erfahrungen zu fokussieren, die deinem Herzenswunsch immer noch entsprechen.
Jetzt, bei Vollmond, spürst  du alles noch intensiver und eindeutiger.
Lasse dich von deinen unterschiedlichen Gefühlen leiten.
Was nicht mehr zu dir gehört, lässt du los.
Und was zu dir gehört, wird ein Teil von dir.
Mit dieser Gewissheit gehst du jetzt gestärkt und glücklich wieder zu dem Tor dieses Gartens zurück, atmest ein paar Mal ganz tief ein und aus und kommst wieder im Hier und jetzt an.
 
Von Herzen,
deine Linda
 
 
go_up