Wenn Lieben weh tut... Der Weg der Dualseelen-Partnerschaft | Spirit News von Linda Giese

Wenn Lieben weh tut... Der Weg der Dualseelen-Partnerschaft

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Wenn Lieben weh tut...
Der Weg der Dualseelen-Partnerschaft
 

 
 
Kennst du das?
Du lernst jemanden kennen und bist gleich von Anfang an total fasziniert und magisch angezogen?
Oder kennst du das?
Du spürst, diese Partnerschaft löst in dir trotz der Faszination immer wieder einen Schmerz aus: deinen eigenen Schmerz oder du leidest für den anderen.
Du erkennst, dass der andere Heilung braucht und kannst ihm nicht helfen?
Oder dieses?
Diese Partnerschaft löst mehr Leid als Zufriedenheit aus. Du bist mehr traurig und verzweifelt anstatt glücklich?
Und kennst du auch das?
Obwohl du alles gibst, erntest du Vorwürfe und Liebesentzug?
Oder auch?
Du wünscht dir eine glückliche und erfüllte Partnerschaft mit einem bestimmten Menschen, aber die Umstände oder das Verhalten des Anderen machen es nicht möglich?
Wenn du einige dieser Fragen mit „Ja“ beantwortest, dann hast du möglicherweise deine Dualseele getroffen.
 
Was ist überhaupt eine Dualseele und was ist eine Dualseelen-Partnerschaft?
Dieses Mysterium wollen wir jetzt entschleiern.
Was passiert, wenn eine Seele, die in ihrer Ganzheit vollkommen rein, lichtvoll und in der Balance ist, sich dazu entschließt, in ihrer nächsten Inkarnation die Dualität in der Spannung der Gegensätze zu erfahren?
 
Da ich selbst den Dualseelenweg bewusst gegangen bin, möchte ich mich diesem Thema hier widmen.
Ich möchte damit denen Mut machen, die in solch einer Erfahrung stecken. Aufräumen mit Missverständnissen, denn dieser Weg ist hart, abgekoppelt von jeglicher Logik, birgt jedoch das unglaubliche Geschenk der Unabhängigkeit und der Ganzheit in sich selbst.
Anmerkung: Der folgende Text beruht auf meinem persönlichen Wissen. 15 Jahre durfte ich in meiner Beratungspraxis Dualseelen-Begegnungen studieren. Es ist gut möglich, dass es noch andere Erkenntnisse zu diesem unerforschten Thema gibt.
 
 
Lass mich dir zum besseren Verständnis die Reise einer Dualseele in Form einer Geschichte erzählen, sie könnte sich so oder ähnlich abspielen:

Wenn Lieben weh tut...
 
Es war endlich soweit: Die Seele hatte sich entschieden, wieder zu inkarnieren.
Dieses Mal aber wollte sie eine ganz besondere Erfahrungen in einem menschlichen Körper zu machen. Intensiver und anders als bei den vielen Inkarnationen zuvor.
Die Seele spürte, dass es jetzt Zeit für sie war, den Unterschied zwischen Verstand und Herz zu erfassen.
Wie könnte das nur gehen?
 
Sie tüftelte an ihrem Plan, schob ihre Vision von rechts nach links, von hell nach dunkel, von oben nach unten…und auf einmal war es ihr vollkommen klar:
am besten kann sie die Gefühl und Vestandeswelt begreifen, wenn beide Teile nicht miteinander vermischt sind!
Denn das geht nur getrennt voneinander - und trotzdem irgendwie zusammen gehörend. Getrennt voneinander und trotzdem eins? Wie aufregend! Wie genial! Wie sich das wohl als Mensch anfühlt?
Die Seele hüpfte vor Freude auf und ab.
Doch auf einmal stoppte ihre Freude und sie kam ins grübeln…
wie abenteuerlich wäre es, wenn der Plan zusätzlich darin bestünde, dass der gefühlvolle Teil aus sich selbst heraus den Verstand und die Ratio entwickeln müsse und umgekehrt?

Jetzt war das Abenteuer Leben perfekt geplant und mit einer sehr schwierigen Herausforderung versehen, denn so liebte es die Seele besonders.
Sie hatte die phantastische Idee sich aufzuteilen und in zwei verschiedenen Körpern zu inkarnieren: in einen männlichen und in einen weiblichen.
Dem einen Körper gab sie ihr reines Gefühl, dafür aber nur ein winzig kleines Samenkorn Ratio mit auf den Weg.
Dem anderen Körper gab sie ihre reine Ratio, dafür aber nur ein winzig kleines Samenkorn Gefühl mit auf den Weg.
Das jeweilige Samenkorn garantierte ihr, das die Sehnsucht nach Entwicklung des Gegensatzes nicht vergessen werden würde.
Was für ein gigantischer Plan, die Seele war überaus zufrieden mit sich.
 
Sie schwelgte ein wenig in Erinnerung daran, dass auf der Erde überall das duale Prinzip zu finden ist:
Denn auf der Erde leben die Menschen in einer Welt der Gegensätze.
So vieles ist doppelt angelegt: nicht nur die zwei Beine, Arme, Augen, Ohren und vieles andere mehr. Auch Tag und Nacht, oben und unten, links und rechts, heiß und kalt und…und...und...
da passte sie mit Herz und Verstand perfekt hinein.
 
Nachdem die geistige Welt den Plan der Seele abgesegnet hatte, verging nur ein Wimpernschlag von Zeit, als auf der Erde zu perfekten Zeiten, zwei perfekte Elternpaare jeweils ein Kind zeugten.
Die Seele ergriff die Chance, teilte sich und sprang durch den Schleier des Vergessens ins Leben.
 
Nennen wir der Einfachheit halber das weiblichen Kind Yin und das männliche Kind Yang.
 
So beginnt der besondere Weg zweier Menschen, die eigentlich eins sind und nichts davon wissen.
 
Je älter und erfahrener Yin und Yang werden, umso mehr meldet sich das kleine Samenkorn in ihnen, keimt und verlangt nach Wachstum.
Die kleinen Keimlinge bekommen im Laufe der Zeit verschiedene Wachstumsschübe.
Diese werden durch Menschen oder Situationen ausgelöst, die ihnen durch ihr gegensätzliches Verhalten immer wieder die passenden und herausfordernden Impulse zum Weitersprießen geben.
 
Es fällt den Keimlingen aber sehr schwer zu wachsen, weil der jeweilige Nährboden in dem sie körperlich eingebettet sind, ein ganz ungeeigneter ist.
Der Yin-Nährboden ist für das Ratiokörnchen zu schwammig und der Ratio-Nährboden droht das Gefühlskörnchen zu ersticken.
 
Bis es eines Tages zu einer Begegnung kommt, die alles verändern soll.
…Das Treffen beider Dualseelen…
Das hatte sich die Seele bei ihrem Vorhaben von Anfang an für diese Liebenserfahrung ganz fest vorgenommen.
Denn niemand würde sich besser das Gegenteil spiegeln als der Dualseelenpartner.
 
 
Bis zu diesem Zeitpunkt haben Yin und Yang sich ganz speziell ausgeprägt:
 
Yin hatte sich für den Weg der Gefühle entschieden.
Bei so vielen Empfindungen und Gefühlseindrücken lebte sie in ihrer Welt der Phantasie und der grenzenlosen Emotionen.
Manchmal war sie so sehr davon durchflutet, dass sie ihr Innenleben selber nicht durchblickte und es schon gar nicht äußern konnte.
Und so gut wie niemand hat sie je richtig verstanden.
Das war häufig schwierig, zum Beispiel in der Schule, wenn sie logisch an die Themen herangehen oder etwas begründen sollte.
Was sie selbst ausdrückte, verstand ihr Umfeld nicht wirklich.
Es blieb ihr nichts anderes übrig als viel Verständnis für andere Menschen zu entwickeln, _Yin kümmerte sich um sie und nahm sich eher selbst dabei zurück.
 
Yang hatte sich dagegen für den Weg des Verstandes entschieden.
Gleich zu Beginn seines Lebens, seit seiner frühen Kindheit, hatte auch er große Schwierigkeiten, nur entgegengesetzter Art.
Denn er wurde in ein eher emotionsloses Elternhaus hineingeboren, in dem ein kühler Verstand und berechnende Vernunft wichtiger war als liebevolle Zuwendung.
Von seinen Eltern wurde er eher abgelehnt oder gefordert, als bedingungslos angenommen.
Gefühlsaustausch und ein liebevolles Miteinander standen niemals im Vordergrund.
So konnte er das Fühlen nicht lernen und schaute sich bei anderen ein gefühlvolles Verhalten ab, ohne es allerdings selber zu spüren.
Diese Gefühlswelt war gleichzeitig faszinierend als auch erschreckend für ihn, denn er merkte sehr schnell, dass hier jegliche Kontrolle versagt.
Umso mehr erlernte er als Ersatz kluge Verhaltensstrategien, andere Menschen seinem Willen gefügig zu machen.
Mit seiner scharfen Logik und seinem starken Willen lebte er ganz für sich, auch wenn er mit anderen Menschen zusammen war.
 
Der Plan der Selle erfüllte sich somit perfekt.
Sie konnte in zwei Körpern das Emotionale ungestört von störenden Zweifeln ausleben und das Kopflastige ohne diffuse Emotionen.
Ihre jeweiligen Wesensmerkmale wurden immer deutlicher erkennbar, fast schon wie ihr eigenes Markenzeichen.
Umso mehr meldete sich das kleine, zarte Pflänzchen der Gegenseite irgendwann immer stärker, um nicht zu verkümmern.
Diese unbekannte Sehnsucht vergrößerte sich immer mehr.... bis sie zu einem richtigen inneren Motor wurde, endlich die andere Hälfte zu finden.
 
Der Beginn eines Liebesabenteuers der ganz anderen Art!
 

 
Yin und Yang stehen voreinander und sehen zum ersten Mal dem anderen Teil ihrer Seele direkt in die Augen!
 
Faszination pur! Höchste Glücksgefühle und eine ekstatische Anziehungskraft.
 
Gegensätze ziehen sich an...und wie! So was haben Yin und Yang noch nie erlebt. Und dass auch beide sofort so eine starke, unabwendbare Anziehung in sich spüren!
Nur seltsam....sie spüren diese riesengroße Liebe für den anderen und sind dabei eigentlich gar nicht richtig verliebt.
Alles fühlt sich vertraut an.
 
In diesem Moment wissen Yin und Yang noch nicht, dass ihre Liebe der jeweiligen Ganzwerdung dient, als Nährboden sozusagen für das jeweils andere Samenkorn.
Die Verbindung beider Gegenpole...über eine intensive Begegnung der man sich nicht anziehen kann, auf dem langen Weg zur eigenen Ganzwerdung.
 
Diese Begegnung wird einen Quantensprung in der Entwicklung der beiden auslösen.
Yin und Yang erleben zwar eine große Anziehungskraft und ein intensives Miteinander.. aber eines fehlt dabei: beide sind nicht harmonisch miteinander.
Sie spüren von Anfang an, dass sie perfekt füreinander sind und eigentlich nicht richtig zusammen passen.
Was sie auch tun, es kommt beim anderen nicht so an, wie man es gerne hätte. Ziemlich frustrierend, sehr anstrengend und vor allem ganz weit entfernt von einer erfüllenden Liebe!
 
 
 

 
Was ist da im Gange?
 
Yin fällt es von Natur aus leicht, sich auf andere Menschen einzustellen.
Natürlich macht sie das aus vollstem Herzen, auch für ihren Liebsten Yang.
Nur...je mehr Liebe, Fürsorge und Mitgefühl sie ihm zugute kommen lässt...umso mehr wendet er sich von ihr ab.
Ganz im Gegenteil, mit zunehmender Zuwendung weist er sie noch stärker von sich, reagiert schroff, ablehnend und antwortet, wenn überhaupt, mit Vorwürfen und kühlen Argumenten.
 
Yang ist es gewöhnt, sich die Menschen seiner Umgebung, gefügig zu machen.
So hat er die Garantie, dass sie funktionieren, wie er es gerne hätte.
Abweichungen von seinen strategischen Plänen mag er nicht und greift eher manipulierend ein.
 
Auch wenn Yin so unglücklich ist wie noch nie, gesteht sie Yang zu, dass er sich nur deshalb so unmöglich verhält, weil er so eine schlechte Kindheit erlebt hatte und weil ihm das fehlt, was sie im Übermaß hat: liebevolles Verständnis und den unerschütterlichen Liebesimpuls, ihn retten zu wollen.
 
Genau das berührt Yang an seinem peinlichsten, seelisch intimsten Punkt, den er von Anfang zu umgehen versucht: seine Unfähigkeit zu fühlen und dann auch noch diese Gefühle zu teilen.
Er vermeidet alles, um sich dieser emotionalen Bloßstellung zu entziehen.
 
Je mehr er merkt, dass Yin ihn „retten“ will, umso mehr verhindert er, diese Ohnmachtsgefühle bei sich zuzulassen.
Er wird eher kühler und distanzierter.
 
Yin erlebt die härtesten Zurückweisungen ihres Lebens und versteht ihre Welt nicht mehr.
Yang entzieht ihr die letzten Energiereserven durch seine Vorwürfe, Rückzüge oder Rechthabereien.
Er selber flüchtet damit vor möglichen Demaskierungen seiner verkümmerten Seele.
 
Yang fühlt sich berufen, Yins unergründliches Gefühlschaos mit kühlem Sachverstand aufzuräumen, indem er ihr die Welt rational erklärt, wie sie nunmal ist – ohne Mitgefühl, ohne Tränen und vor allem ohne Gefühlsduselei.
Sie soll die nackten Tatsachen dieser Welt realisieren.
Das sieht er als eine seiner Hauptfunktionen in dieser Beziehung an.
 
Was beide zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Sie befinden sich mitten auf der Spielwiese der dualen Welt!
Gegensätze ziehen sich zwar an, aber solange das Ego von beiden in seiner Einseitigkeit Recht haben und bekehren will, gibt es kein Vorankommen und schon gar keine Vereinigung und Ganzwerdung.
 
 
 

Kein Wunder, dass es während ihres Zusammenseins nur temporär zu echter Nähe und zu einem liebevoll intimen Austausch kommt.
Das einzige, was beide verbindet, ist das Spiel zwischen Distanz und Nähe.
Unter diesem Zustand leidet Yin maßlos, sie hat keine andere Chance als sich innerlich irgendwann abzuwenden von Yang.
Das ist der Moment wo sie Härte, Kälte und Verstandesorientiertheit erlernt.
Sie muß hart sein zu sich selbst und hart sein gegenüber Yang.
Sie begreift, das dieses der einzige Weg ist um zu überleben und seelisch nicht zerstört zu werden.
Sobald sie diesen Entschluss gefasst hat wird es ruhiger in ihr, auf eine gewisse Art und weise tut ihr diese Entscheidung gut.
Denn jetzt kann der Samenkorn in ihr wachsen und gedeihen.
Sie wird in sich zur Ganzheit.
 
 

 
 
Yang leidet erst, als er begreift, dass er mit seiner Taktik an Yin nicht mehr heran kommt. Er erlebt in dieser Trennung das, was er Zeit seines Lebens verhindern wollte:
Gefühle, tiefe Schmerzen, die direkt aus der aufklaffenden Wunde seines Herzens kommen und ihm bei seinen täglichen Routinen einen deutlichen Strich durch die Rechnung machen.
Sein bislang messerscharfes Kalkül kann diese tiefen Schmerzen nicht bändigen und schon gar nicht verhindern.
 
Yang hat über die Begegnung mit Yin wie nie zuvor Gefühle wahrgenommen, die ihm bislang total fremd waren.
Auch wenn er diese nach außen hin total abgelehnt hat, taten sie ihm innerlich gut.
So gut, dass er zu einem richtigen Energievampir wurde und nicht genug davon bekommen konnte.
Jetzt, ohne diese emotionale Versorgung, fällt er in ein tiefes Loch.
Es nützt ihm nicht mehr, dass er, wie früher, Gefühle anderer nachgeahmt hat, ohne sie direkt zu spüren.
 
So kommt Yang zum ersten Mal an seine eigenen Gefühle – über diesen riesengroßen Schmerz, den er Zeit seines Lebens geschickt verhindern konnte.
Das geht ihm an seine Substanz.
 
Was er in diesem Moment nicht weiß, ist, dass dieser Schmerz bereits sein optimales Heilmittel ist.
Erinnerungen an quälende Erlebnisse in der eigenen Kindheit drängen sich ins Bewusstsein, sein inneres Kind weint unüberhörbar und er kann davor nicht mehr wegrennen.
Er fühlt sich wieder nicht geliebt – genau wie in seiner lieblosen Kindheit.
Uralte Minderwertigkeitsgefühle klaffen auf und emotional ist er ein kleines Bündel emotionalen Elends.
 
Je größer der Schmerz, umso wirksamer die Heilung.
Jetzt kann sein Samenkorn in ihm wachsen und gedeihen, auch er wird heil und zum Ganzen.
Beide gehen ihren eigenen Weg und werden im Laufe der Zeit immer heiler, indem sie sich ihren Gegenpol zu eigen machen:
Yin verbindet ihre Herzqualität mit Logik und Yang lebt eine Logik mit Herz – dieses große Ziel am Ende dieser außergewöhnlichen Reise!
 
Dieser Prozess braucht Jahre, bis jeder Teil die Gegenpole langsam integriert hat. Während dieser wichtigsten Entwicklungsperiode ihres Lebens gibt es kaum Platz für andere echte Liebesbeziehungen.
Denn beide befinden sich an einem der spannendsten Punkte ihres Seelenplans: die Erweckung der Eigenliebe, der Authentizität und des inneren Friedens, im Einklang mit allem was ist.
Ein langer, aber 100% lohnender Weg.
 
Daulseelenbegegnung über die Körpersprache dramatisch dargestellt:
Shy'm - Si tu m'aimes encore (Clip officiel)
 
Gerne stehe ich dir für eine persönliche Beratung zur Verfügung:
Beratung hier...
 
Passende Halskette
Kette hier
 
Passende Armreifen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
go_up