Wurzelchakra | Linda Giese | www.linda-giese.de
Die Chakren und der Energiefluss
Die bekannteste Energiequelle ist das Sonnenlicht, ohne das ein Leben auf der Erde nicht möglich wäre. Die elektromagnetische Strahlung der Sonne reicht von den Röntgenstrahlen bis hin zu Radiowellen, sichtbar ist dies jedoch nur an der größten Intensität des elektromagnetischen Spektrums in Form des Sonnenlichts. Wird das Sonnenlicht durch ein Prisma gebrochen, wirft dieses regenbogenfarbige Strahlen aus und zeigt einen weiteren, farbenfrohen Bereich der vielen Bestandteile des Sonnenlichts. Jeder dieser farbigen Lichtstrahlen besitzt eine eigene Wellenlänge und Schwingungsfrequenz mit unterschiedlicher Wirkung auf den Menschen. Die langwellige Farbe Rot ruft bei den meisten Personen eine Assoziation zu Wärme hervor, während das kurzwellige Violett eher mit Kühle in Verbindung gebracht wird. Die Farbinformationen werden über das Auge aufgenommen und über den Sehnerv ins Gehirn geleitet. Dort lösen sie unter anderem Reaktionen der Drüsen und des Hormonsystems aus, die Stimmungen und Empfindungen beeinflussen können. Die verschiedenen Energieformen des Lichts gelangen nicht nur über unsere Augen, sondern auch über die Haut und den Atem in den Körper. 
Diese Energie lässt sich auch in verschiedenfarbigen Speisen, in Düften oder Steinen und in Klängen finden, denn von der Kraft des Sonnenlichts oder einer Farbe bis hin zu jedem Individuum – das Chakrenkonzept geht davon aus, dass alles eine eigene Energie besitzt. Diese wird als Schwingung mit einer bestimmten Frequenz ausgesendet und übermittelt auf diese Weise Informationen. Die Energie kann von Personen über die Chakren als Eingangspforten aufgenommen werden. Die aktiven Chakren können verschiedenartige Energie empfangen und diese transformieren, so dass sie genutzt werden kann – auf physischer oder geistiger Ebene. Im Zusammenhang mit Chakren wird diese Energie auch Lebensenergie genannt. Im alt-indischen Sanskrit ist die Bezeichnung prana verbreitet, während in China von Qi (Chi) gesprochen wird.
 
Das Wurzelchakra steht unter anderem mit der Körperlichkeit und der Vitalität in Verbindung und wird im Sanskrit auch als Muladhara bezeichnet. Als Basischakra wird es mit dem Element Erde verbunden.
Das Spektrum der Chakrafarben beginnt am Wurzelchakra mit einem leuchtenden Rot. Dieser Farbe werden in der Chakrenlehre unter anderem die Instinkte und die Durchsetzungsfähigkeit, aber auch das Urvertrauen zugeordnet. 
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