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Klangschalen

Die Klangschalen kommen in der Klangschalentherapie zum Einsatz. Gemeinsam mit einem Klöppel werden die Schalen zu einem Instrument, das durchdringende und intensive Töne erzeugen kann. Diese sanfte Therapieform wird genutzt, um eine tiefe Entspannung zu finden und das Wohlbefinden zu steigern, zudem kann sie dabei unterstützen die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. 


Was ist eine Klangschale?

Im Allgemeinen bestehen die Klangschalen aus Metall und werden mit einem Klöppel, beispielsweise aus Holz mit Filzbezug, zum Klingen gebracht. Der Boden der Schalen ist meist eher flach, während die Wände sich in Halbkugelform oder gongartig nach oben ziehen. Ursprünglich stammen die Klangschalen aus dem Haushalt im Fernen Osten. Sie wurden dort als traditionelles Küchengeschirr verwendet. Eine Nutzung ähnlicher Gegenstände als klingendes „Instrument“ findet sich im Zen-Buddhismus. Im Handel sind verschiedene Klangschalen zu finden, die vermehrt aus asiatischen Regionen der Welt stammen, unterschiedliche Herstellungsverfahren aufweisen und aus verschiedenen Materialien gefertigt werden:

•    Tibetanische Klangschalen
Diese Schalen wurden ursprünglich im Himalaya-Gebiet in reiner Handarbeit gefertigt und gelten als antik. Sie bestehen aus Messinglegierungen und wurden traditionell getrieben. 

•    Indische Klangschalen
Die Klangschalen aus Indien sind oftmals mit modernen Methoden, wie dem Gießen, gefertigt und aufwendig nachbearbeitet. 

•    Kristallklangschalen
Die Klangschalen aus Kristall werden meist aus Bergkristall hergestellt und verfügen über einen besonders durchdringenden und berührenden Klang mit langer Schwingungsdauer.

•    Yoga Klangschalen
Bei den Yoga Klangschalen handelt es sich um einen der bereits aufgeführten Klangschalentypen, die während der Yoga-Übungen zum Einsatz kommen. Mit ihren Klängen können sie für Entspannung sorgen und die Wirkung des Asanas vertiefen.


Wie klingen die Metallschalen?

Die Klangschalen lassen einen singenden Ton entstehen, der sehr durchdringend und über eine verhältnismäßig große Distanz zu hören ist. Der individuelle Klang der Schalen variiert und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: 

•    Material der Klangschale
Meist werden die Klangschalen aus Bronze, also einer Legierung aus Kupfer und Zinn, hergestellt. Sie können jedoch auch Beimischungen anderer Materialien enthalten oder aus Kristall bestehen.

•    Form der Klangschale
Die Größe und die Form der Schale beeinflussen ihren Klang von hell bis dunkel.

•    Material des Klöppels
Die Klöppel werden beispielsweise aus Holz gefertigt und können mit einem Bezug aus Leder oder Filz gepolstert sein oder ohne Bezug bleiben und so den Ton verändern.

•    Spielart
Der Druck mit dem der Klöppel das Material berührt, ist ebenso ausschlaggebend für den entstehenden Ton, wie die Position des Klöppels in der Klangschale – der Ton verändert sich beispielsweise zum Rand.

•    Untergrund
Der Untergrund auf dem die Klangschale steht, nimmt einen erheblichen Einfluss darauf, welche Töne beim Spielen der Schale zu hören sind.


Anwendungsgebiete der klingenden Schalen

Die Klangschalen werden unter anderem für Klangmassagen und Klangmeditationen genutzt, um die Achtsamkeit und die Konzentration zu fördern. Zudem können die Klänge der Schalen zur Entspannung beitragen und sich positiv auf die Aktivitäten von Körper, Geist und Seele auswirken. Die intensiven und durchdringenden Töne eignen sich auch für die energetische Reinigung von Auren und Räumen. Begleitend zum Rezitieren von Mantras oder zum Singen sind sie ebenso geeignet. Die Klangschalen können entweder alleine, mit einem Partner oder in Gruppen angewendet werden und eröffnen so ein breites Spektrum an Nutzungsmöglichkeiten in der sanften Klangarbeit.
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