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Kronenchakra

Das Kronenchakra, auch Scheitelchakra genannt, ist das siebte der sieben Hauptchakren und damit das höchste Energiezentrum. Im Sanskrit wird es als Sahasrāra bezeichnet, das sich als das „Tausendfache“ übersetzen lässt. Das berühmte Mantra „OM“ wird diesem Energiezentrum zugeteilt. Das Kronenchakra ist auf das Geistliche und die Spiritualität ausgerichtet. Es vermittelt das Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein. Dies wird von einem hohen Maß an Mitgefühl für alles Lebende, einer tiefen Glückseligkeit und einem umfassenden Verständnis begleitet. Das Vertrauen in Gott und schlussendlich auch die Erleuchtung im spirituellen Sinne sind dem Scheitelchakra zugeordnet.

Symbol des Kronenchakras

Wo befindet sich das Kronenchakra?

Das Kronenchakra befindet sich auf dem Scheitelpunkt des Kopfes. Es öffnet sich nach oben.

 

 

 

Kronenchakra-Bedeutung: tiefe Verbundenheit und spirituelle Erleuchtung bis zur Vollendung

Das Kronenchakra kann lebensunterstützende Energien aufnehmen und persönliche Energien aus dem eigenen Selbst wieder abgeben in das Sammelreservoir für ein gemeinsames Bewusstsein. In diesem besonderen Energiezentrum berühren sich die Energien des endlichen Körpers und Selbst mit dem unendlichen Universum und der unsterblichen Seele. Zeit und Zeitlosigkeit, Tod und Ewigkeit treffen aufeinander. Erstrebenswert ist es, den Geist für die spirituelle Freiheit zu öffnen und dennoch fest verwurzelt im Boden zu bleiben.
Ein Kronenchakra in Balance führt zur selbstlosen Unterstützung der Mitmenschen, die man als Teil des eigenen Selbst versteht. Ethische Werte, Toleranz, selbstloses Handeln und Wohltätigkeit sind in dem Chakra auf dem Scheitel verortet. Obwohl das Energiezentrum nicht mit dem Intellekt verknüpft ist, trägt es zu einer freudvollen Klarheit und Gelassenheit bei, die von einem tiefen inneren Frieden begleitet wird. Durch die Arbeit mit dem Kronenchakra können die Grenzen der eigenen Existenz überschritten und Transzendenz erreicht werden, die mit einem Wissen über die Verbundenheit mit allem auf der Welt und darüber hinaus einhergeht. Der Plan der eigenen Seele, der Daseinszweck und die Verbindung zu vergangenen Leben sind in diesem Energiezentrum positioniert.
Körperlich wird dem Kronenchakra die Zirbeldrüse zugeordnet, die das Hormon Melatonin produziert. Dieses steuert den Schlaf- und Wachrhythmus und übernimmt weitere wichtige Funktionen bei der Koordinierung von anderen Rhythmen des Körpers. Die Ausbildung des Kronenchakras findet vor allem zwischen dem 26. und dem 30. Lebensjahr statt.

 

 

Sinnbilder des Kronenchakras

Die Sinnbilder des Kronenchakras sind, wie dieses Chakra selbst, sehr speziell und zeugen von seiner besonderen Stellung in der Chakrenlehre.

Farbe des Kronenchakras: kräftiges Violett

Dem Kronenchakra wird hauptsächlich ein kräftiges Violett zugeschrieben, doch auch reines Weiß wird mit diesem Energiezentrum in Verbindung gebracht. In der Farbdeutung ist Violett eine besondere Farbe, denn sie vereint sowohl die kühlen Anteile der Farbe Blau wie auch die warmen Rotanteile in sich. Das Violett ist einzigartig und wird oft mit der Spiritualität in Verbindung gebracht. Im Bereich der Meditation wird diese Farbe gern eingesetzt, weil sie eine Verbindung zum Unterbewussten erzeugen kann.

Symbol des Kronenchakras: Tausendblättriger Lotos

Das Symbol des Kronenchakras ist der tausendblättrige Lotos. Der Sanskrit-Name Sahasrāra des Energiezentrums bezieht sich auf die tausendfachen Blütenblätter der Lotosblume. Der Lotos besitzt eine hohe Symbolkraft, da die Wasserpflanze mit ihren Wurzeln tief und fest in der schlammigen Erde steckt, ihre zauberhafte Blüte sich jedoch erhaben über dem Wasserspiegel befindet und die Blätter den reinigenden Lotoseffekt besitzen.

Element des Kronenchakras: Universum

Obwohl das Universum nicht als stoffliche Erscheinung zu verstehen ist, wird es dem Kronenchakra als Element zugeordnet. Das Universum setzt sich aus den fünf Elementen Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde zusammen, die so in enger Verbindung mit ihm stehen und von denen jedes einzelne einem der anderen Hauptchakren zugeordnet ist.

Kronenchakra Blockaden: mangelnde Erdung und Todesangst

Die Blockaden des Kronenchakras werden oftmals in einem Hang zu materiellen Dingen sichtbar. Personen mit einem überaktiven Kronenchakra kann die richtige Erdung fehlen, so werden sie von anderen nicht ernst genommen. Es ist auch möglich, dass Betroffene sich für besser als ihre Mitmenschen halten – dies kann bis hin zu einem Gottkomplex reichen. 

Ist das Kronenchakra sehr schwach und inaktiv kann es hingegen zum Gefühl der eigenen Bedeutungslosigkeit kommen. Personen mit einem blockierten Scheitelchakra neigen dazu, wütend auf Gott zu sein und ihm beispielsweise die Schuld für ungünstige Lebensumstände zu geben. Sie empfinden eine tiefe Leere und sind unzufrieden. Die eigene Spiritualität wird nicht erkundet und anerkannt und der Geist fühlt sich müde, oftmals wird dies durch große Angst vor dem Tod begleitet. Auch die Angst vor Einsamkeit, das Gefühl isoliert zu sein und Selbstzweifel spielen eine wichtige Rolle.

In einigen Fällen zeigt sich das schwache Kronenchakra durch Ungeschicklichkeit und Koordinationsschwierigkeiten. Möglich sind durch die negativen Gedanken auch mentale Erkrankungen. Leiden im Bereich der Nerven oder Lähmungen können ebenfalls Anzeichen für Blockaden im Bereich des Kronenchakras sein. Ein schwaches Immunsystem und Schlafstörungen sind weitere Hinweise.

 

 

Kronenchakra heilen: alle Chakren in Balance bringen

Das Kronenchakra entzieht sich einer bewussten Steuerung. Für die Arbeit mit diesem Energiezentrum müssen zunächst alle anderen Chakren in Balance gebracht werden. In vielen Fällen handelt es sich nicht um ein im üblichen Sinne blockiertes Kronenchakra, sondern um eine Unterentwicklung des Energiezentrums. Um das Kronenchakra zu heilen, zu entwickeln und zu aktivieren, steht die Erweckung und Achtung der eigenen Spiritualität im Vordergrund. Da die anderen Hauptchakren die Basis für die Öffnung und Aktivierung des Kronenchakras sind, ist eine konkrete Kronenchakra-Meditation nicht möglich. Zuvor muss das Bewusstsein eine besondere Ebene erreicht haben. Das Kronenchakra stärken kann man des Weiteren durch bestimmte Atemübungen, Mudras und Mantras.

Kronenchakra aktivieren und öffnen mit der Farbe Violett und der Kraft der Natur

Weite Horizonte und ein abwechslungsreicher Fernblick sind eine gute Basis für die Behandlung des Kronenchakras. Der Aufenthalt in der Natur ist für die Energiearbeit mit diesem Chakra positiv. Um das Energiezentrum am Scheitel zu öffnen können Accessoires, wie Tücher und Kleidungsstücke, in den Farben Violett oder Weiß zum Einsatz kommen. Auch violette Steine, wie ein Amethyst und Fluorit, oder weiße Steine, wie Opal und Calcedon, aber auch transparente Vertreter können die Arbeit und Behandlung zur Heilung beeinflussen. Düfte wie Sandelholz oder Weihrauch, aber auch Duftbäder mit Rosenholz können für die Aromatherapie des Energiezentrums eingesetzt werden. Das Kronenchakra öffnen ist auch durch die Therapie mit Bachblüten wie Wild Rose möglich. Ist das Chakra geöffnet, tritt ein starkes Einheitsgefühl ein, das Mensch, Welt und Universum einschließt und die eigenen Grenzen aufhebt.

 

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